Cyberschutz beginnt mit Fragen

Seit den EU-Richtlinien NIS2 ist Cyberschutz Pflicht – auch für kleinere Unternehmen. „Das wissen viele nicht“, sagt Schmidt. „Jede Firma, die digital arbeitet, trägt Verantwortung.“ Aber wie schütze ich mein Unternehmen vor Cyberangriffen – ohne selbst IT-Expert:in zu sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Vortrags von unserem Thomas Schmidt, Geschäftsführer unserer Schwesterfirma ATTACK-watch GmbH. Mit anschaulichen Beispielen zeigte er, wie digitale Schwachstellen entstehen und wie Unternehmen sie erkennen und schließen können.

Er vergleicht Server mit einem Haus: „Wir gehen außen herum und prüfen, ob Fenster offen stehen oder Schlösser wackeln.“ Die von ATTACK-watch entwickelte Software überprüft täglich Webseiten, Server und Cloud-Zugänge – automatisch und verständlich. Ein einfaches Ampelsystem zeigt, wo Handlungsbedarf besteht. So behalten Unternehmen ihre Sicherheit im Blick, ohne tief in technische Details einsteigen zu müssen.

Attack-watch prüft Webseiten, Server und Cloud-Zugänge wie ein digitaler Hausmeister. Jeden Tag läuft die Software automatisch, sucht Schwachstellen, erstellt Berichte. Unternehmerinnen und Unternehmer sehen schwarz auf weiß, ob ihre Systeme dicht sind – und wenn nicht, können sie handeln, bevor Hacker es tun.

Dass Cybersicherheit immer wichtiger wird, belegt die Bitkom-Wirtschaftsschutzstudie: 87 Prozent der Unternehmen waren zuletzt von Angriffen betroffen. Viele merken es erst, wenn es zu spät ist.

Wer wissen möchte, wie sich Betriebe effektiv schützen können, hat am 3. Dezember beim IT-Sicherheitstag NRW die Gelegenheit dazu. Dort zeigt Thomas Schmidt, wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen Risiken senken können. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Cyberschutz beginnt mit Fragen